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Volker Pispers

„Nach einem Abend mit Volker Pispers kann keiner mehr sagen, er habe von nichts gewusst!“ (Süddeutsche Zeitung)
Volker Pispers

2 CD Set - Volker Pispers : Volker Pispers live 2009

2 CD Set - Volker Pispers : Volker Pispers live 2009


Am 04. Juni 2009 haben wir in Kooperation mit dem WDR-Hörfunk das Programm „... bis neulich” in Langenfeld in der aktuellen Version noch einmal aufgezeichnet.
Ausschnitte von diesem Abend liefen bereits im WDR5-Hörfunk und im Deutschlandfunk („Querköpfe”). Bei uns erscheint der Mitschnitt in voller Länge (141 Minuten).
 
ISBN 978-3-931265-82-3
15,90 €   

 

Inhalt CD 1:

1. Im politischen Kabarett 4:10
2. Müntefering und die Unterschicht 6:45
3. Der Deutsche und seine Steuern 5:26
4. Überversorgung 3:59
5. Billiger Populismus und Zumwinkel 4:12
6. Reform der Strafverfolgung 7:50
7. Leistungsträger 3:37
8. Visionen 9:45
9. Die Suppe des Statistikers 0:36
10. Schmarotzer 6:48
11. Die Armut der niedergelassenen Ärzte 4:43
12. Der Deutsche und seine Versicherungen 1:01
13. Ärztemangel und Honorarreform 5:05
14. Sozialistische Gleichmacherei 2:44
15. Romantik und Rentenschutzgesetz 4:05

Inhalt CD 2:

1. Wachstum und Produktivität 4:32
2. Die Deutschen und der Fleiß 2:40
3. Mauer und Geschäftemacher 2:48
4. Sozialistische Misswirtschaft 4:07
5. Reichtum durch Ausbeutung 1:48
6. Kleinwagenfahrer 2:57
7. Geschlossenheit und gemeinsame Lösungen 5:10
8. Besser als erwartet 2:58
9. Große Koalition 1:16
10. Die Erfolge der A. Merkel 9:46
11. Die Wahl der Qual 4:02
12. Nachfolgeorganisationen 2:44
13. Rente und Mindestlohn 5:15
14. Der Deutsche und seine Ansichten 3:55
15. Die Deutschen und die Angst 3:57
16. Terrorismus und die Raucher 3:24
17. Wovor haben Sie Angst? 5:47
18. Sicherheitsmaßnahmen 3:30

Gesamtspielzeit: 141 Minuten

live aufgenommen am 04. Juni 2009 im Schauplatz, Langenfeld in Kooperation mit dem WDR-Hörfunk.
con anima 2009

Die Süddeutsche Zeitung schreibt:
„Nach einem Abend mit Volker Pispers kann keiner mehr sagen, er habe von nichts gewusst."

Weil der Kabarettbesucher mit Vorliebe genau das auf CD mit nach Hause nimmt, was er gerade gehört hat, ist es nach zwei Jahren mal wieder an der Zeit, die aktuelle Fassung von „… bis neulich” auf einen Tonträger zu bannen. Was genau ist der Unterschied zwischen 2007 und 2009? Nun: 2007 hatten wir Aufschwung und George W. Bush - 2009 haben wir Wirtschafts- und Finanzkrise und Barack Obama.
Auf das Programm übertragen heißt das: Über 80 Minuten Text aus der Version 2007 sind verschwunden und die Länge des Programms ist gleich geblieben.
Natürlich wird auch diese Version schon in Kürze überholt sein, denn in ein paar Wochen werden die Bürger und Bürgerinnen des Landes zu den Urnen gerufen, in denen sie traditionell Ihre Hoffungen begraben. Der Vorsitzende der FDP spricht von einer Schicksalswahl und nimmt dadurch geschickt den Druck vom Wahlvolk. Sollte es das als Staatsmännchen getarnte Guidomobilé nämlich diesmal tatsächlich auf den Stuhl des Außenministers schaffen, steht uns der Schwindel erregendste Stuhlgang aller Zeiten bevor. Da ist es beruhigend zu wissen: Nicht Souverän und Souveränin haben uns das eingebrockt, nein es war Schicksal. Nur, wenn Westerwelle Kismet ist, was ist dann Merkel? Pech im Unglück? Die schönste Pointe der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist jedenfalls, dass ausgerechnet die Partei, die wirtschaftspolitisch seit jeher genau für das steht, was uns die Krise beschert hat, in den Umfragen als einzige von der Krise profitiert. Das ist deutsche Dialektik. Wer hat gesagt: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber?
Nein, Brecht war es nicht. In seinem Kälbermarsch heißt es:
„Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.”

Das Verdienst der Medien besteht darin, ein Meinungsklima geschaffen zu haben, in dem es den Menschen zunehmend egal ist, ob ihnen das Fell von Merkel, Westerwelle oder Steinmeier über die Ohren gezogen wird, es sie aber mit Stolz erfüllt, wenn hinterher zur besten Sendezeit im Fernsehen ordentlich darauf herumgetrommelt wird.
Die Werbung lügt eben doch nicht: „Die Freiheit nehm’ ich mir.”

Das staunende Publikum erlebt wie Supermanager Wiedeking als Dank für einen 14 Milliarden Euro Schuldenberg 50 Millionen Euro als Abfindung kassiert, während die kleine Made-leine Schickedanz erleben muss, wie der sie zeitlebens umgebende Speck in der Pfanne verrückt wird. Die Quelle des vom Herrn Papa ebenso geschickt arisierten wie verwalteten Vermögens hat sich „versiegt”. Ihre Milliarden haben sich in genau jene heiße Luft verwandelt, welche die Apologeten der freien Marktwirtschaft zu voller Größe aufbläst. Doch nicht genug, dass ihr Herz gebrochen ist, weil Tausende von Quellemitarbeitern ihren Job verlieren, jetzt zwingt die eigene finanzielle Not sie auch noch, das Personal beim Discounter einkaufen zu lassen. Was kommt noch? Wird sich Deutsche Bank Chef Ackermann Geschäftsessen bald nur noch bei McDonald's leisten können?
Es bleibt ebenso spannend wie vorhersehbar.

In diesem Sinne: Bis neulich in Ihrem Theater!

 
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