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Thomas Reis

Ein scharfzüngiger und vielgepriesener Wortakrobat, eine „bizarre Mischung aus Kafka, Heine und Gene Kelly" (Die ZEIT)
Thomas Reis

CD - Thomas Reis : So wahr ich Gott helfe

CD - Thomas Reis : So wahr ich Gott helfe


So wahr ich Gott helfe" nennt der Kabarettist Thomas Reis ganz unbescheiden sein Solo-Programm. Gott macht Pause, jetzt schöpft das Silicon Valley. Aber das ist kein Grund zur Besorgnis, denn jetzt spielt ja der Mensch selbst Gott. Und da möchte auch der Kabarettist nicht abseits stehen, sondern ein bisschen mitmischen. Denn im Zeitalter sprechender Maschendrahtzäune, eigener Container und ausgewilderter Daxe, in einer Zeit des Pimpernets und der Pokemonster tut Schöpfung Not.
 
ISBN 3-931265-31-5
leider vergriffen!

 

Inhalt:

1. Der Schöpfer, das Implantat und der kleine Gott 5:18
2. Die Auferstehung der Rollmöpse im unmöblierten Kosmos 2:19
3. Jauch oder Grube 1:16
4. Werbefläche Welt 2:35
5. Liegengebliebene Rammelware 1:37
6. Paar-Wars in Süd-Baden 5:26
7. Was Frauen wollen 2:35
8. Die spinnen, die Religiösen 2:22
9. Schwule Kirche 1:22
10. Die spinnen, die Amis 2:25
11. Körperwelten, ein Exponat 5:30
12. Bildet Zellen 1:55
13. Hetero Sapiens 1:31
14. Meine Kinder sollen mal besser sein 1:23
15. Der Ursuppenkasper 2:46
16. Der Hitlererlebnispark 2:46
17. Endlich Nichtschinkenbrötchenesser 4:21
18. Wie kann das alles sein 2:03
19. Bahnsinn 1:46
20. Geflügelworte und Wurstpflanzen 3:55
21. Einbaum und ISDN-Anschluß 1:53
22. Abtauchen 4:42
23. Geile Aktien 1:32
24. Frau Merkel ist ein Pokemon 1:00
25. HIV-Barbie und die total behinderte heilige Familie 2:25
26. Der Schlausauger 2:42
27. Der digitale Faustkeil 2.47
28. Der Posthumanismus 3:01

live im Theater am Sachsenring, Köln am 07.04.2001
Produziert von Christian Franzkowiak
© 2001, con anima Verlag

Über das Programm:
"So wahr ich Gott helfe!" nennt der Kabarettist Thomas Reis ganz unbescheiden sein neues Solo-Programm, das im März 2001 im Kölner Theater am Sachsenring Premiere hatte. Aber er ist keineswegs übergeschnappt, sondern liest lediglich Zeitung. Und die berichtet: Gott macht Pause, jetzt schöpft das Silicon Valley. Da möchte der Kabarettist nicht abseits stehen und den neuen Köchen ein wenig in die Suppe spucken.
Thomas Reis hat es erkannt: "Es herrscht Schöpfungsbedarf, nicht nur was Suppen angeht." Aus dem Faustkeil wurde einst die Kreditkarte, aus Adam wurde Eva und aus beiden zusammen Überbevölkerung und Käseverordnung. Aus der Diktatur des Proletariats wurde Biertrinken am Ballermann, aus Politik wurde Schröder, aus dem Schwein wurde Wurst, aus dem Saurier wurde nix, aber was wird aus uns? Jetzt, wo wir lesen gelernt haben, den Chromosomensatz für Satz? Gibt uns das Hoffnung auf Euthanasie, lassen sich Zlatkos, Veronas und George Bush Juniors fürderhin vermeiden?
Gott hat keinen Bock mehr, darum gab‘s bei den Kirchen in letzter Zeit verdammt wenig Gott für‘s Geld. Aber das ist kein Grund zur Besorgnis, denn jetzt spielt ja der Mensch selbst Gott. Und da möchte auch der Kabarettist nicht abseits stehen, sondern ein bisschen mitmischen. Denn im Zeitalter sprechender Maschendrahtzäune, eigener Container, ausgewilderter Daxe und sch(w)eißtreibender Körperkultur, in einer Zeit des Pimpernets und der Pokemonster tut Schöpfung Not. Hier wird sie nun serviert, von Oberkellner Reis persönlich für sein Publikum: "Lasst Euch endlich wieder sagen, wo‘s langgeht, fresst meinen Leib und befolgt meine Gebote, so wahr ich Gott helfe!"
Also, begleiten Sie Herrn Reis bei seinem kreatürlichen Kampf gegen natürliche Blödheit und unnatürliche Blondheit. Erleben Sie sein mitreißendes Plädoyer für künstliche Intelligenz, Kunsthonig, Kunstfurzer und Kunstvereine, ja für die Kunst selbst.
Unterstützt wird Deutschlands scharfzüngiger und vielgepriesener Wortakrobat bei seinem bitterbösen Angriff auf die Lach-Gene des Publikums wieder von seinem Regisseur Joe Knipp, der bereits die Erfolgsprogramme "Ein Schwein wird Metzger" und "Reis Last Minute" inszenierte.

 
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