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Volker Pispers

„Nach einem Abend mit Volker Pispers kann keiner mehr sagen, er habe von nichts gewusst!“ (Süddeutsche Zeitung)
Volker Pispers

DVD - Volker Pispers : ... bis neulich 2010

DVD - Volker Pispers : ... bis neulich 2010

DVD-Video

Volker Pispers nennt sein Bühnenprogramm seit 2002 "... bis neulich".
Was ursprünglich als "Best Of" aus 20 Jahren Solokabarett begann, hat sich im Laufe der Jahre ständig gewandelt und somit ist es drei Jahre nach der letzten DVD wieder einmal Zeit für ein update.
Die aktuelle Fassung haben wir im Mai 2010 im Pantheon-Theater, Bonn aufgezeichnet, Die Aufnahme erscheint jetzt gleichzeitig als DVD-Video und als Audio-CD (2CD-Set) bei con anima.
Für 3sat haben wir eine 45-Minuten-Fassung daraus geschnitten, die bereits mehrmals gesendet wurde.
 
ISBN 978-3-931265-88-5
16,90 €   Sonderpreis!

 

Inhalt :

1. Im politischen Kabarett
2. Die Unterschicht und ihre Bewunderer
3. Westerwelle
4. Form und Inhalt
5. Die Unterschicht und ihre Wahlmöglichkeiten
6. Steuersenkungen
7. Steuerhinterziehungsberater
8. Der Deutsche und seine Steuern
9. Krieg gegen die Hütten
10. Überversorgung und Rechtsstaat
11. Reform der Strafverfolgung
12. Leistungsträger
13. Prognosen und Erinnerungen
14. Schmarotzer
15. Wachstum und Produktivität
16. Nokia und Raubtierkapitalismus
17. Mauer und Geschäftemacher
18. Sozialistische Misswirtschaft und Schulden
19. Das Prinzip des Kapitalismus
20. Wenn Merkel so da steht
21. Merkels Erfolgsrezept
22. Die Endlosschleife
23. Mit Freude in den Abgrund
24. Nachfolgeorganisationen, protestantische Ethik und katholische Moral
25. Die Angst vor dem Sozialismus
26. Das Erbe der christlichen Angst
27. Die Folgen des 11. September 2001
28. Wovor haben Sie Angst?
29. Die Rentenlücke
30. Weimarer Verhältnisse und das Aussterben der Deutschen

Gesamtspielzeit: 163 Minuten
DVD 9, 16:9, Ton wahlweise stereo / 5.1 Surround
FSK 0, freigegeben ohne Altersbeschränkung!
Produziert von Christian Franzkowiak für
© con anima 2010

Und wieder ist es Zeit für ein update des Programms "... bis neulich".
Nach sieben Monaten schwarz-gelber Regierung hat sich die alte Weisheit bewahrheitet:
Neues Spiel - Neues Glück / Neue Regierung - Altes Pech

Seit Oktober 2009 steht Angela Merkel nun an der Spitze Ihrer Traumkoalition und das Wahlvolk versucht immer noch herauszufinden, ob es sich bei Muttis Wunschpartner Dr. Guido Westerwelle um die dümmste Praline des Universums oder den längsten Alptraum aller Zeiten handelt, wobei Experten auf den Umstand hinweisen, dass die Eine das Andere nicht ausschließt.
Fast 15% derer, die sich überhaupt noch gemüßigt gesehen haben zur Wahl zu gehen, haben im September 2009 freiwillig die FDP gewählt, und keine acht Monate später ist es so gut wie unmöglich jemanden zu finden, der ohne Anwendung von Waterboarding zugibt zu diesen 15% gehört zu haben. Bleibt zu hoffen, dass sich all jene, die dem politischen Hochstapler Westerwelle und seinem Inkompetenzteam auf den Schleim gegangen sind, ein Leben lang daran erinnern werden, wie tief sie sich heute ihrer geistigen Umnachtung schämen.
Man sollte in den Wahlkabinen Schilder mit folgendem Text aufhängen:
BITTE NICHT WIEDER VERWÄHLEN!!!!

Vieles ist vorhersehbar in der Politik, aber daß sich selbst FDP-Wähler mal nach dem rot-grünen Chaos von 1998 zurücksehnen würden, damit war wirklich nicht zu rechnen.

Auch nicht zu rechnen war mit der Tatsache, dass zwei Wochen nach Aufnahme des vorliegenden Programms Roland Koch freiwillig seinen Posten als Ministerpräsident von Hessen räumen würde. Ein Amt an das er sich jahrelang durch alle Krisen hindurch mit allen legalen, halblegalen und scheißegalen Mitteln geklammert hatte. Man muss das nicht verstehen, sonst verlangt am Ende noch jemand, man müsse auch verstehen, wie der überhaupt in ein solches Amt gewählt werden konnte.

Dass sich Horst die Heulsuse Köhler aus dem Amt geschlichen hat, weil böse Zungen behauptet haben, er habe in einem Interview bezüglich der Auslandseinsätze der Bundeswehr aus Versehen die Wahrheit gesagt, kann wiederum jeder nachvollziehen, dem selber am Arbeitsplatz schon mal ein laues Lüftchen entgegengeweht ist.

Seien Sie an dieser Stelle bitte ehrlich: Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag stünde, dass Ihnen nach der Kündigung für den Rest Ihres Lebens eine schöne Pension nebst Büro, Sekretärin und Dienstwagen samt Chauffeur zusteht, dann würden Sie doch auch bei der erstbesten Gelegenheit erklären: MIR REICHT'S! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

In diesem Sinne: Bis neulich in Ihrem Theater!

 
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