CD -  Distel : Ende offen

Das 106. Distel-Programm
Premiere: 02. Oktober 2003

Inhalt:
1. Det du min leevden bist
Franz Josef Grümmer, Falk Breitkreuz, Matthias Lauschus

2. Ende offen
Darsteller: alle
Text: Peter Ensikat / Musik: Bernd Wefelmeyer

3. Glaube, Liebe aber keine Hoffnung
alle
Text: Peter Ensikat

4. Am Tag, als der Regen kam
alle
Text: Inge Ristock

5. Börsenopfer
Edgar Harter, Gert Kießling, Stefan Martin Müller, Michael Nitzel
Text: Christian Ehring

6. Wer ist der Mann
Dagmar Jaeger, Bastienne Voss
Text: K. Frings / Musik: B. Wefelmeyer

7. Multi Kulti
Gert Kießling, Michael Nitzel
Text: Inge Ristock

8. Lirum, larum Löffelstiel
Bastienne Voss, Stefan Martin Müller
Text: Inge Ristock

9. Dumme Gans
Bastienne Voss
Text: Inge Ristock

10. Engel
Edgar Harter, Gert Kießling, Michael Nitzel

11. Die Sintflut (Oper)
alle
Text: Peter Ensikat / Musik: B. Wefelmeyer

12. Dienstwege
alle
Text: Inge Ristock

13. Reisen bildet
alle
Text: Peter ensikat / Musik: B. Wefelmeyer

14. Ente cross
Dagmar Jaeger
Text: Inge Ristock

15. Weltstadt Berlin
alle
Text: P. Ensikat / Musik: B. Wefelmeyer

16. Vom Leiden deutscher Leistungsträger
alle
Text: Peter Ensikat

17. Kollege Guerillero
Gert Kießling
Text: Christian Ehring

18. Reformen, Reformen, Reformen
alle
Text: Inge Ristock

19. Agenda 2010 bis 3020
alle
Text: P. Ensikat / Musik: B. Wefelmeyer

Ein Kabarettprogramm von Inge Ristock und Peter Ensikat, mit Texten von Martin Maier-Bode, Christian Ehring, Ka Jo Frings, Dieter Lietz

Regie: Peter Ensikat
Musik: Bernd Wefelmeyer
Bühnenbild: Volker Walther

Es spielen: Dagmar Jaeger, Bastienne Voss, Edgar Harter, Gert Kießling, Stefan Martin Müller, Michael Nitzel

Musikalische Einstudierung
und Begleitung: Bernd Wefelmeyer/Franz Josef Grümmer (p, key)
Falk Breitkreuz (fl, cl, sax, key)
Matthias Lauschus (tr, git, perc, dr, voc)

Über das Programm:
Stellen Sie sich vor, die Zeisel, ein kleines Rinnsal, das im Park des Schlosses Niederschönhausen entspringt und in der Hortensienrabatte versickert, tritt plötzlich über seine Ufer und setzt ganz Pankow unter Wasser. Dazu schickt der liebe Herrgott einen weltweiten Regen, der in eine Sintflut ausartet. Weil er nämlich einen heiligen Zorn hat auf die Menschen, die seine schöne Schöpfung aus reiner Dummheit oder Habgier kaputt machen.
Was tun, fragten sich die DISTEL Kabarettisten und beschließen, wie weiland Noah, eine Arche zu bauen, um wenigsten einen Teil der Menschheit zu retten, nämlich sich selbst, samt Familie und Getier.
Nun bauen Sie mal eine Arche in einem Land, das sich seit 13 Jahren nicht entscheiden kann, ob seine Hauptstadt nun einen richtigen Flughafen braucht oder ob es weiter so wurschteln will, wie bisher. Und ein Archebau ist ja noch komplizierter. Es muss erst einmal geklärt werden, was so eine Arche überhaupt ist: Eine schwimmende WG, etwas kirchliches oder einfach nur ein Vergnügungsdampfer. Für jedes gibt es nämlich andere Gesetze, Paragrafen, Verordnungen, Ausführungsbestimmungen, Zuständigkeiten, Verbote und Steuervorschriften. Denn wir leben in einem ordentlichen Land. Es geht zwar nichts mehr, aber das streng nach Recht und Gesetz.